Detail

Karrierebegriff erklärt: «Applicant Tracking Systems (ATS)»

Selina Frei
19.04.2026

Grossunternehmen setzen sie bereits flächendeckend ein, mittlere und kleinere folgen: die sogenannten Applicant Tracking Systems, kurz ATS. Die Unternehmen nutzen sie, um Bewerbungen automatisiert zu erfassen, zu sortieren und zu filtern. Lange Zeit waren sie noch zu fehlerhaft oder zu ungenau, jedoch entwickeln sie sich rasant, sie werden immer besser, präziser und erschwinglicher und damit für jedes Unternehmen einsetzbar.

Man kann davon halten, was man will, aber ATS sind längst Realität. Die Systeme scannen die Unterlagen der Bewerber:innen auf Schlüsselwörter, Struktur und Relevanz und entscheiden, ob sie in die nächste Runde kommen.

Was heisst das nun für Bewerbende? – Statt kreative Lebensläufe mit vielen Spalten, Tabellen und Grafiken, sollte man klare, schlichte Formatierungen verwenden und Schlüsselwörter aus den Stellenausschreibungen gezielt in den Lebenslauf aufnehmen. So vermeidet man, schon vor dem ersten Menschenblick aus dem Rennen zu sein. Und nicht vergessen: früher oder später schaut doch noch das menschliche Auge drauf. Also sollte ein Lebenslauf auch für dieses ansprechend gestaltet sein.

Autorin: Selina Frei