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Karrierebegriff erklärt: «DEI Backlash»
Selina Gonçalves de Sousa Paredes da Silva
29.06.2026
DEI Backlash – Trend oder Rückschritt? Immer mehr Unternehmen fahren ihre Diversity-, Equity- und Inclusion-Massnahmen zurück – ein Wandel, der nach den USA zunehmend auch Europa und die Schweiz erreicht. Was steckt hinter dem Begriff «DEI Backlash» und welche Auswirkungen könnte diese Entwicklung auf den Arbeitsmarkt haben?
DEI steht für Diversity, Equity & Inclusion. Dabei geht es um Programme, die Unternehmen vielfältiger und inklusiver machen sollen. Als «Backlash» bezeichnet man die aktuelle Gegenbewegung dazu: Seit Donald Trumps zweiter Amtszeit fahren immer mehr Firmen ihre DEI-Massnahmen zurück. Das betrifft nicht nur die USA, sondern zunehmend auch Europa und die Schweiz. Auch Schweizer Grosskonzerne wie Roche, Novartis und die UBS haben ihre Diversitätsziele angepasst oder gar gestrichen. Ein potenziell gefährlicher Rückschritt, nachdem jahrelang sehr viele Ressourcen und Initiativen in das Thema gesteckt wurden.
Was bedeutet das für uns als Arbeitnehmende in der Schweiz? Mentoring-Programme oder Diversity-Ziele in Unternehmen könnten zurückgefahren werden. Dies, obwohl der Fachkräftemangel in vielen Branchen weiterhin präsent und daher ein breiter, diverser Talentpool entscheidend ist. Das Thema bleibt weiterhin politisch und wirtschaftlich relevant. Es lohnt sich, die Entwicklungen weiter zu beobachten, sowohl beim eigenen Arbeitgeber als auch auf dem gesamten Arbeitsmarkt.
Autorin: Selina Silva
